Justizfachwirtin / Justizfachwirt (m/w/d)

Stellenauschreibungen

  • Justizfachwirt/in - 2. Einstiegsamt der Laufbahn "Justiz und Justizvollzug"

    Arbeitgeber/Dienstherr
    Land Rheinland-Pfalz
    Einsatzdienststelle
    Gerichte und Staatsanwaltschaften im Oberlandesgerichtsbezirk Koblenz, Justizausbildungszentrum Saarburg, Lehrgangsgebäude der Justizverwaltung von Bad Kreuznach in Bad Münster am Stein-Ebernburg
    Beginn der Tätigkeit
    01-08-20
  • Justizfachwirt/in <m/w/d>

    Arbeitgeber/Dienstherr
    Land Rheinland-Pfalz
    Einsatzdienststelle
    An einem Landgericht, Amtsgericht oder einer Staatsanwaltschaft im Bezirk des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken
    Beginn der Tätigkeit
    01-08-20

Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte nehmen als qualifizierte Fachkräfte bei Gerichten und Staatsanwaltschaften wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben im Bereich der Rechtspflege wahr.Sie tragen damit wesentlich zur Rechtsgewährung bei und sind oft erste Ansprechpartner für die rechtsuchenden Bürgerinnen und Bürger.
Der Aufgabenbereich ist breit gefächert und umfasst Tätigkeiten, die selbständiges und eigenverantwortliches Handeln erfordern. 



Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte nehmen insbesondere folgenden Aufgaben wahr:

  • Postbearbeitung, IT-unterstützte Aktenführung, Überwachung von Fristen, Umgang mit Publikum, Aufnahme von Anträgen und Erklärungen, Ausführung der Ladungen von Parteien, Zeugen und Sachverständigen,
  • Protokollführung bei Gerichtsverhandlungen,
  • Berechnung von Gerichtskosten,
  • Anweisung von Zeugen- und Sachverständigenentschädigungen,
  • Erteilung von Grundbuchauszügen, Gewährung von Einsicht in das Grundbuch und
  • Verwaltung von Gerichtszahlstellen.

Außerdem werden die Beamtinnen und Beamten als Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter in Verwaltungsangelegenheiten und als Lehrkräfte bei der Nachwuchsausbildung eingesetzt.


Schülerpraktika:

Für interessierte Schülerinnen und Schüler ist es möglich, ein Praktikum bei einem Amtsgericht oder einer Staatsanwaltschaft zu absolvieren. Bewerbungen sind frühzeitig vor dem gewünschten Termin schriftlich an die Justizbehörde der Wahl zu richten. Es empfiehlt sich, dort zunächst vorab telefonisch bei der Geschäftsleiterin oder dem Geschäftsleiter die Möglichkeit eines Praktikums und die Einzelheiten der Bewerbung zu erfragen. 

Voraussetzung

In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer

  • die gesetzlichen und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt,
  • als Bildungsvoraussetzung über
  • den qualifizierten Sekundarabschluss I oder
  • die Qualifikation der Berufsreife und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder
  • die Qualifikation der Berufsreife und eine abgeschlossene Ausbildung in einem öffentlich- rechtlichen Ausbildungsverhältnis verfügt und
  • Grundkenntnisse in der elektronischen Daten- und Informationsverarbeitung sowie hinreichende Kenntnisse und Fertigkeiten im Tastschreiben besitzt.

Darüber hinaus erwarten wir von Ihnen eine gute Ausdrucksfähigkeit, Organisationsgeschick und Teamfähigkeit. Sie sollten verantwortungsbewusst und selbständig arbeiten können. Kommunikationsfähigkeit und bürgerorientiertes Handeln sind von Vorteil.

Ausbildungsinhalt

Zu Ihrer Ausbildung gehören:

Der Vorbereitungsdienst gliedert sich in mehrere Abschnitte.
Die fachtheoretische Ausbildung findet in Saarburg (Lehrgang I und II) und in Bad Kreuznach, Stadtteil Bad-Münster am Stein-Ebernburg, (Lehrgang III) über insgesamt sieben Monate statt.
Während der praktischen Ausbildung werden die Anwärterinnen und Anwärter bei einem Amtsgericht und einer Staatsanwaltschaft in der Nähe ihres Wohnortes eingesetzt. Die praktische Ausbildung wird durch eine wöchentliche Arbeitsgemeinschaft ergänzt.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit nach einer 20-monatigen Zusatzausbildung zur Gerichtsvollzieherin bzw. zum Gerichtsvollzieher ernannt zu werden. Besonders qualifizierte Beamtinnen und Beamte können außerdem über eine Ausbildungsqualifizierung die Befähigung für das dritte Einstiegsamt im Justizdienst erlangen. Nach einem Vorbereitungsdienst von drei Jahren und dem Bestehen der Prüfung werden sie dann als Rechtspflegerin bzw. Rechtspfleger eingesetzt.

Beginn und Dauer der Ausbildung

Der Vorbereitungsdienst beginnt jeweils zum 1. August eines Jahres und dauert 2 Jahre und zwei Monate.

Ausbildungsentgelte/-bezüge

Während des Vorbereitungsdienstes erhalten die Anwärterinnen und Anwärter monatliche Bezüge in Höhe von derzeit ca. 1.100 € netto*

* Der angegebene Betrag dient der Orientierung und unterliegt besoldungsrechtlichen Änderungen.

 

 

 

 

Jahresurlaub

Der Jahresurlaub umfasst 30 Urlaubstage bei einer 5-Tage-Woche.

Ausbildungsdienststellen

Gerichte und Staatsanwaltschaften in Rheinland-Pfalz