Baureferendarin / Baureferendar Fachgebiet Städtebau

Bauen Sie auf uns! - Ziel und Zeck des technischen Referendariats ist es, Nachwuchskräfte für den Zugang zum vierten Einstiegsamt in der Fachrichtung Naturwissenschaft und Technik (ehemals höherer technischer Dienst) im Fachgebiet Städtebau auszubilden. Dabei sollen verantwortungsbewusste Persönlichkeiten für leitende Tätigkeiten in der Bauverwaltung herangebildet werden, die über grundlegende soziale, organisatorische, ökologische und ökonomische Kenntnisse verfügen. Die Ausbildung bietet zum einen die Möglichkeit, das an der Hochschule erworbene Fachwissen in der Praxis anzuwenden und zu ergänzen, zum anderen umfasende Kenntnisse vor allem in den Bereichen Management und Führungskompetenz, im öffentlichen und privaten Recht zu erwerben.

 

 

 

 

 

Voraussetzung

In das technische Referendariat kann eingestellt werden, wer

  • die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt und
  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Studium mit einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern oder einen entsprechenden Masterabschluss  in einer der nachfolgenden Fachrichtungen nachweist:
  1. Studium der Raumplanung mit Schwerpunkt Städtebau/Stadtplanung, Studium der Stadtplanung der Stadt- und Regionalplanung oder
  2. vertiefendes Studium mit dem Schwerpunkt Städtebau/Stadtplanung (Masterstudiengang) im Rahmen des Studiums der Architektur, des Bauingenieurwesens, des Vermessungswesens (Geodäsie), der Landespflege, der Geografie sowie weiterer einschlägiger Studiengänge,
  3. aufbauendes Studium Städtebau/Stadtplanung im Anschluss an ein Studium der Architektur, des Bauingenieurwesens, des Vermessungswesens (Geodäsie), der Landespflege, der Geografie sowie weiterer einschlägiger Studiengänge.

Ausbildungsinhalt

 Das technische Referendariat gliedert sich in folgende Ausbildungsabschnitte:

  • Abschnitt I:
    Geschichte des Städtebaus, Stadtplanung und Stadtentwicklung, technische Elemente des Städtebaus, Fachrecht (I)
  • Abschnitt II:
    Raumordnung Fachrecht (II)
  • Abschnitt III:
    wahlweise Vertiefung der Ausbildungsinhalte der Ausbildungsabschnitte I oder II. 

Die Ausbildung wird durch Lehrgänge beim Institut für Städtebau Berlin sowie anderen Stellen, Referendartage und Exkursionen ergänzt und schließt mit dem Staatsexamen ab. Das Staatsexamen wird durch das Oberprüfungsamt
 (http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/Z/OPA/oberpruefungsamt.html?nn=212376) abgenommen.

Die Ausbildungs- und Prüfungsmodalitäten des technischen Referendariats sind in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den Zugang zum vierten Einstiegsamt in der Fachrichtung Naturwissenschaft und Technik für Rheinland-Pfalz vom 29 Januar 2016 (GVBl. 2016, S. 57 ff.) geregelt.

Einstellungs- und Ausbildungsbehörde sind der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB). Der Landesbetrieb LBB ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz.

Als künftige Führungskräfte bestehen Einsatzmöglichkeiten in den Fachabteilungen der Kommunalverwaltungen sowie in den oberen und obersten Bau- und Planungsbehörden der Länder.

Beginn und Dauer der Ausbildung

Das, technische Referendariat beginnt in der Regel am 1. Oktober eines Jahres. Es umfasst die Ausbildung und das Staatsexamen und dauert 24 Monate.

Ausbildungsentgelte/-bezüge

Während des technischen Referendariats, das im Beamtenverhältnis auf Widerruf absolviert wird, erhalten Sie sogenannte Anwärterbezüge. Hier werden Anwärterbezüge nach der Besoldungsordnung bezogen auf das Eingangsamt A 13 gezahlt.

Der Anwärtergrundbetrag beträgt 1.259,96 Euro*.

Zu den Anwärterbezügen gehören neben dem Anwärtergrundbetrag außerdem ggf. Anwärtersonderzuschläge sowie der Familienzuschlag. 

* Der angegebene Betrag dient der Orientierung und unterliegt besoldungsrechtlichen Änderungen.

Nähere Informationen finden Sie unter:
https://www.lff-rlp.de/service/gehaltstabellen/

Jahresurlaub

Der Jahresurlaub umfasst 29 Arbeitstage pro Kalenderjahr bei einer 5-Tage-Woche.

Ausbildungsdienststellen

Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB)